Auf Konventionen pfeifen und das innere Kind glücklich machen!

Bei mir beginnt heuer zum ersten Mal Weihnachten schon an Nikolo, ich hab den Christbaum zum Adventschmuck umfunktioniert. Ich liebe die Weihnachtszeit sehr, doch am 27.12. ist für mich Schluss damit und ich will von Keksen, Sternen, Glitzer und Baum nichts mehr wissen. Also flog Jahr für Jahr mit dem Adventschmuck auch der Christbaum bereits vor dem Jahreswechsel raus. Dieser Umstand störte mich sehr und ich überlegte, was ich ändern könnte.

Ich erkannte, dass ich mich immer brav an die traditionellen Konventionen mit “Baum erst 1-2 Tage vor dem Weihnachtsfest aufstellen” gehalten hatte und die für mich einfach nicht mehr passten. Es gab schlichtweg keinen guten Grund, diese Konvention beizubehalten – also warf ich sie über Bord. Heuer steht also der Baum bereits weit vor dem Termin, an dem er stehen sollte. Indem ich rein ideelle Konventionen gegen meine Bedürfnisse getauscht hatte, kann ich mich drei ganze Wochen an dieser besonderen Stimmung freuen und das kleine Mädchen in mir ist total glücklich.

Wir alle tun Dinge auf ganz spezielle Weise und viele davon aus Überzeugung. Es gibt aber auch Bereiche, wo wir aus Festhalten an Konventionen oder Verpflichtungsgefühl handeln und es eigentlich ganz anders machen wollen. Hier lohnt sich ein Blick auf die eigene Motivation, ein Hinterfragen des Status Quo: mache ich das wirklich aus eigenem Antrieb und bin ich glücklich damit?

Wenn die Antwort Nein ist, nimmst du unbewusst eine innere Abwehrhaltung an – das macht dich auf Dauer unzufrieden und kostet Kraft. Richtest du dich hingegen in machen Dingen mehr nach deinen Bedürfnissen und passt die Rahmenbedingungen danach an, wirst du jedes Mal ein kleines Stück zufriedener.

Deine persönliche Lebensweise gerade in kleinen alltäglichen Dingen ganz nach deinen Bedürfnissen zu gestalten, wird dich stark machen und lässt dich mit unveränderlichen Gegebenheiten gelassener umgehen.

Gestalte dein Leben so, dass es DICH glücklich macht und hab den Mut, nach deinen Bedürfnissen zu leben!
Herzlichst, Kati Sükösd